cnnp liu bao ye yun bin lang xiang 2024 - ktm
hmm betelnuss und feuchte kellerräume. genauso geht es auch im geschmack weiter, leicht und erfrischend dabei wärmend und ruhe verströmend. sehr passend um den übergang in den herbst einzuleiten.
hmm betelnuss und feuchte kellerräume. genauso geht es auch im geschmack weiter, leicht und erfrischend dabei wärmend und ruhe verströmend. sehr passend um den übergang in den herbst einzuleiten.
https://www.farmer-leaf.com/products/spring-2023-bangwai-big-trees
süß, fruchtig und aromatisch startet dieser tee. irgendwo zwischen honigmelone und karamell bewegt sich die deutliche süße die aber sehr schmackhaft von einem zarten körper gehalten wird. nach ein paar aufgüssen offenbart sich ein vollmundiges erlebnis; sanfte bitterkeit die in eine appetitanregende süße übergeht, das ganze fließt leicht ölig meine kehle hinunter, die sinne belebend.
https://www.puerhguy.com/shop/dayi/modern-dayi-horizontal/
uff ganz schön rauchig - das hatte ich jetzt länger nicht mehr. schon das trockene blatt war räucherig und das setzt sich auch im geschmack des ersten aufgusses fort. gerade noch so stark daß andere geschmackliche characteristika komplett verdrängt werden. ein paar minuten nach dem trinken kommt jetzt doch langsam etwas geschmack hinter dem rauch hervor. beim zweiten aufguss tritt schon etwas mehr bitterkeit auf, dabei aber eine saure note die ich nicht wirklich lecker finde. langsam gibt es auch etwas huigan, ist aber leider unter einer starken rauchwolke versteckt.
oh komplett vercheckt daß ich den doch schon probiert hatte, hier die notizen vom morgen danach:
ganz schön rauchiger dayi, vielleicht hätten ein paar jahre lüften den geschmack verbessert. bei den mittleren aufgüssen kommen auch schöne dezente fruchtnoten hervor, über nacht auch nochmal lecker. hat leider meinen tages-nacht-rythmus deutlich verschoben; nach dem genuss gegen 18 uhr kam ich erst gegen 3 zum schlafen 🙃
https://www.terre-des-thes.fr/boutique/zairai-blend/
hmmtja leckere umami frische im geruch, geschmacklich aber schon etwas fortgeschritten mit algenanteil.
frischer orchideenduft mit milden untertönen ganz ohne grünheit breitet sich in meiner olfaktorischen wahrnehmung aus. im geschmack erscheinen dann doch leichte chlorophyll akzente und etwas malzige süße; dazu breitet sich ein geschmeidiges gefühl in der kehle aus.
ein extrem betörender geruch steigt direkt beim ersten wasserontakt aus dem kännchen auf: grün, frisch und kräuterig, mit etwas blumigen und umami anteilen. die gerüche werden im geschmack direkt umgesetzt, dazu kommt dann noch ein mildes, sanftes mundgefühl sowie ein leichtfüßiger nachklang. ein tee der munter macht und tatendrang verbreitet.
san-he-pai chen nian bing liu bao - ein gealterter liu bao kuchen der 3-kranich marke aus wu-zhou (danke babelcarp)
betelnuss und erde. ganz ohne die manchmal mostigen, eher feuchten noten von shu pu-erh kommt dieser heicha ganz solide daher.
der geruch ist erstmal rauchig und getrocknete beeren. im geschmack dann etwas karamell, schon noch einiges an rauch und ganz leichte seetang note. dazu kommt aber schon im ersten aufguss ein angenehmes zungenkribbeln. es geht ordentlich aber ohne große tiefe in die weiteren aufgüsse. ein schmackhafter solider tee.
https://tea-side.com/2006-hong-tai-chang-0801-raw-pu-erh-tea-cake/
geht direkt sehr frisch und fruchtig los mit leichten karamell anteilen. im geruch ist einiges an alterung erkennbar, geschmacklich bis jetzt nur durch die schöne zusammenführung der einzelnen komponenten. langsam öffnet sich der tee, das karamell wird stärker, die frucht kommt nun erst im nachgeschmack und es offenbart sich ein angenehm bitterer körper. schöne konsistenz und angenehme, unaufgeregte geschmacksentwicklung - hier könnte noch etwas mehr passieren wobei als erster tee am tag noch vor dem frühstück ist es auch ganz passend langsam und sanft zu starten. bis jetzt finde ich diese fast 20 jahre alten htc echt gut, immer noch ausdrucksstark aber gereift, ohne diese sauren, kampfer artigen noten oder kalter rauch wo ich mir immer feuchte keller und raucherecken vorstelle in denen der tee herumlag. hui und nach den ersten halben stunde mit dem tee bemerke ich auch ein schönes cha-qi aufsteigen. leicht schiebend verträumter art.
https://puerh.pl/en/product/2006-hong-tai-chang-sheng-puerh/
nun ein mittelalter sheng der aber leckeres ausgangsmaterial mit sanfter lagerung verbindet. kaum saure noten, dafür noch einiges an blumiger süße und gut eingebundener bitterkeit. der tee braucht dem alter entsprechend schon etwas zeit zum aufwachen und präsentiert mittlerweile ein schönes kribbeln auf der zunge und ein paar rauchige aromen.